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Japan Tees im Angesicht von Fukushima

Derzeit gehen Meldungen durch die Medien bzgl. verstrahlter Tee aus Japan. Dies hat die Verbraucher weiter verunsichert.

Folgendes wird derzeit durch die Presse gemeldet:
Für Shizuoka wurde bekannt gegeben, dass bei Tee
aus der dieser Provinz 679 Becquerel an radioaktivem Cäsium pro Kilogramm festgestellt wurde. Das Gebiet liegt 370 Kilometer südwestlich von der Atomruine Fukushima. Der offiziell erlaubte Grenzwert liegt bei
500 Becquerel. Japan hatte kürzlich entschieden, Auslieferungen von grünem Tee aus einigen Anbaugebieten in den näher an Fukushima
gelegenen Provinzen Ibaraki und Chiba sowie
Kanagawa und Tochigi zu stoppen.

Die Tees der OASIS Teehandel GmbH, die unter
der Marke OASIS und Queensland angeboten
werden, stammen NICHT aus diesen Präfekturen.
Sämtliche Japantees der OASIS Teehandel GmbH kommen aus dem Südwesten Japans - hauptsächlich aus der Präfektur Kagoshima welche ca. 1400 km von Fukushima entfernt ist.

Der erste Tee 2011, der in den Teegärten der Japanischen Partner geerntet wurde, ist Shincha. Hier liegen jetzt auch die ersten Untersuchungen auf Radioaktivität vor - in diesem Tee konnten nicht einmal Spuren an Radioaktivität gefunden werden. Die Teegärten haben Geigerzähler aufgestellt und Bodenproben entnommen, die bisher keinerlei Belastungen an Radioaktivität aufzeigen. Selbstverständlich liegt ein Gutachten eines deutschen Prüfinstitutes vor, was in diesem Jahr nicht nur auf Pestizide, sondern auch auf Radioaktivität untersucht hat - das Ergebnis: nicht nachweisbar!

Da OASIS Hamsterkäufe verhindert hat, gibt es noch genügend Menge aus der Ernte 2010.
Der erste Tee aus der Ernte 2011 wird Shincha sein, der üblicherweise eingeflogen wird.
Alle anderen Tees aus Japan werden erst zum Jahresende erwartet.

Jeder neu geerntete Tee wird von OASIS ab sofort nicht nur auf Pestizide, sondern zusätzlich auf Radioaktivität untersucht. Der Tee aus Japan kommt nur in den Verkauf, wenn die fest gelegten Werte (unter 50% des gesetzlichen Grenzwertes) eingehalten werden. Sämtliche Analysen können von den Geschäften angefordert werden.

 

Im Folgenden einige Antworten auf grundlegende Fragen zum Atom-Unglück in Japan:

Das Teeanbaugebiet
Sämtliche angebotetenen Japan Tees der OASIS Teehandel GmbH kommen aus der Präfektur Kyushu – dies ist der südlichste Zipfel Japans (siehe Karte). Die Entfernung von Fukushima bis Kagoshima beträgt ca. 1400 km.

Der Erntezeitpunkt
Die Ernte der japanischen Grüntees startet ca. April/Mai. Der geernetete Tee von diesem Jahr trifft  vorraussichtlich Oktober 2011 in Deutschland ein. Alle momentan im Handel befindlichen Grüntees stammen aus der Ernte 2010.

Untersuchung der Strahlenbelastung
Tee wurzelt sehr tief. So haben wir hier eine andere Ausgangssituation wie z.B. bei Pilzen, welche eventuelle Strahlung im Erdreich schneller aufnehmen. Diesen Umstand kennen sicherlich viele noch von Tschernobyl.
Wir haben mit unseren Partnern vereinbart, dass künftige Ernten auf Strahlenbelastung untersucht werden – Normalwerte werden derzeit definiert. Tee der diesen Anforderungen nicht entspricht, wird selbstverständlich nicht nach Deutschland importiert.

Klare Auszeichnung
All unsere Japan-Tees sind klar mit „JAPAN“ gekennzeichnet und stammen aus der Ernte 2010.
Japan ist ein Hochpreisland und von daher werden sämtliche japanischen Grüntees nur "rein" angeboten, also nicht mit anderen Tees oder anderen Produkten vermischt.
Aromatisierter Grüntee hat grundsätzlich Chinesischen Grüntee als Basis. Japanische Tees werden für Mischungen nicht verwendet.

Weitere Tees und Gewürze
Kräutertee, Früchtetee, Rooibos und alle weiteren Tees der OASIS Teehandel GmbH, stammen ebenso wie die Gewürze nicht aus Japan.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Info einige Ihrer Befürchtungen und Fragen klären konnten.
Sollten Sie weitere Fragen haben, sind wir gerne für Sie da: info@oasistee.de

Kommentare zum Artikel

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Renate Schatz, OASIS Teehandel GmbH / 01.07.2011
Hallo,
ich muss Ihnen bezüglich Ihres Kommentares Recht geben. Aus den gleichen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, eigene Richtwerte für unsere Tees fest zu legen und diese auch selbst zu kontrollieren wie wir dies schon bei den Pestiziden seit Jahrzehnten praktizieren.
Außerdem möchten wir natürlich unsere Partner in Japan in dieser landesweiten Katastrophe nicht alleine lassen, solange die Tees keine Radioaktivität aufweisen. Die Menschen in Japan haben landesweit unter dieser unermesslichen Katastrophe zu leiden. Erste Untersuchungen von Tees aus 2011 haben ergeben, dass die Tees von unseren Partnern (ganz im Südwesten Japans) keinerlei Radioaktivität aufzeigen (untersucht von einem deutschen Labor).
Wie sich die Situation in Zukunft entwickelt, weiß keiner voraus zu sehen. Klar ist, dass die Welt seit 11. März 2011 eine andere ist und dass Fukushima nicht nur Japan betrifft, doch daraus eine Pauschalablehnung zu machen, halten wir für nicht angemessen in dieser schweren Zeit. Es muss immer wieder neu definiert werden, was richtig und was falsch ist.
Albers-Buttstädt / 30.06.2011
Soweit es bei den desaströsen, viel zu lückenhaften und zu späten Informationen seitens der AKW-Betreiber und der japanischen Regierung nicht eine absolute Veränderung gibt, ist niemanden zuzumuten, mit gutem Gewissen Tees oder andere Lebensmittel aus Japan zu konsumieren.Daran ändern auch sog. "Grenzwerte", die wohl mal wieder nach oben angepasst werden, gar nix.

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